Heute ist Romanustag

Heute ist der 28. Februar, der Tag des heiligen Romanus von Condat, Schutzpatron der psychisch Kranken und der Ertrinkenden. Was die Depression angeht, können die an dieser erkrankten Menschen oftmals mit Ertrinkenden gleichgesetzt werden. Es ist also im doppelten Sinne ein Tag für uns.

Es gibt für diesen Tag eine Bauernregel, die da sagt:

Sankt Roman hell und klar bedeutet ein gutes Jahr.

Also bei mir ist der Himmel gerade aufgebrochen, es hat sich viel Blau hinter Wolkenwand hervor getan und bestimmt zunehmend den Gesamteindruck, wenn ich nach oben schaue. Es könnte ein gutes Jahr werden! Zugegeben, für die Landwirtschaft, denn es handelt sich ja um eine Bauernregel. Ich möchte es allerdings auf die gesamt Natur ausdehnen, für die diese Regel dann wohl ebenso gelten wird.

Aber Mensch sein bedeutet ebenfalls wachsen und im Falle unserer psychischen Erkrankung Depression geht es oftmals darum, nicht zu verkümmern und einzugehen. Also ein Hoch auf die Bauern und drückt Ihnen die Daumen, vielleicht strahlt deren reichhaltiges Erblühen mit auf uns ab.

Als Symbol und Omen gefällt mir das Beitragsbild sehr gut. Es zeigt schönes, klares Wetter, wurde allerdings im Spätsommer aufgenommen. Es hatte in dem Jahr schon reichlich geblüht und reiche Ernte gegeben. Der Baum auf dem Bild ist ein Apfelbaum. In vielen Kulturkreisen, Mythen und Legenden ist der Apfel Symbol für Leben, Liebe, Vollkommenheit, Fruchtbarkeit und manchmal steht er sogar für die Unsterblichkeit. Die offene, weite Landschaft vermittelt ein Gefühl von Luft zum freien Atmen und Platz um zu sein. Das sind nur meine Gedanken dazu, aber ich wollte sie mit euch teilen.

Auf ein gutes Jahr! 🙂

Jo

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13 Kommentare zu „Heute ist Romanustag

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    1. Hi Nailona, ich freue mich darüber, dass in der Art über meinen Blog gestolpert bist, allerdings verstehe ich den Bezug zu „Seelen unter sich“ nicht. Erklärst Du es mir? Lieben Gruß, Jo

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      1. Habe gerade eine kleine Präambel hinzugefügt. Es ist aus der Sicht der Seelen, die (vermeintlich) unter sich ohne Menschen sind. Eine etwas ungewöhnliche Perspektive, ich weiß 🙂 Jetzt verständlich?

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  1. Schöner Text. Finde des besonders schön, weil ich mich daran erinnert fühle, dass ich Teil der Natur bin und wie ein Stück Natur gedeihen kann, gepflegt werden muss, damit ich wachse.
    Da, wo ich wohne, war es trocken. Hey! Die dicken Regenwolken lauerten zwar auffällig, aber ich befand mich unter einer aufgebrochenen Wolkendecke und blieb wunderbar trocken. Finde ich gut. 🙂

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