Schreibblockade

Juchhe, ich hab Seiten voller Notizen und seitenweise Gedankenfragmente, Ideen und Rahmenhandlungen. Ich sitze seit gestern Nacht hochmotiviert mit den Fingern auf der Tastatur im Anchlag da und alles was ich zustande bringe ist:

„Urghs“

Also was zu trinken holen, was essen, schlafen, ins Bad entfleuchen, Hunde betüddeln, telefonieren, twittern, kommentieren, youtubevideos schauen, zurücklehnen, in mich gehen, aus mir heraus kommen, aus dem Fenster schauen, aus dem Fenster hereinschauen, in den Garten stellen und am dort vollbrachten Werk erfreuen und dazwischen immer wieder neu ansetzen, zu einem erfrischenden, wortgewaltigen Wiedereinstieg:

„Börps“

Also Dampfgerät neu wicklen, Liquid nachpanschen, Bad putzen, Treppenhaus reinigen, spazieren gehen, die Seele baumeln lassen, kochen und sich vorerst damit abfinden.

So ist das manchmal im Leben.

Ich wünsche euch allen einen raschen Endspurt ins Wochenende! 🙂

Jo

Advertisements

17 Kommentare zu „Schreibblockade

Gib deinen ab

  1. da geht es uns ja fast ähnlich…. Sitze da mit meinen Fragmenten im Kopf, dampfe vor mich hin und versuche es auf Papier zu bekommen. Es will nur nicht in so verständlichen Sätzen raus, wie ich es mir wünschte…. Also dampfe ich weiter und schaue rum… und im richtigen Augenblick, sind die nächsten Texte in einem Zuge fertig. 😉 Liebe Grüße zu dir und hab ein schönes Wochenende.

    Gefällt 1 Person

    1. Selbst das Dampfen überzeugt mich gerade nicht, ich habe gerade „Samba Sky“im Tank, eine Mischung aus Clementinen, Marsh Mallow, Aprikose und Pfirsich und im Resümee muss ich sagen… ja, nee, mehr so mittel^^
      Trotzdem gut zu hören, dass es nich tnur mir so geht, ohne Dir diesen zustand zu gönnen. Aber er wird sicherlich bald zu einem Ende finden. Dir auch liebe Grüße! Jo 🙂

      Gefällt mir

      1. Was ich nun sage ist eine dreiste Behauptung und nicht mehr.
        Ich glaube du willst nicht,
        sondern bildest dir ein du solltest.
        Mache doch etwas völlig anderes.
        Oft lösen sich Blockaden dann,
        wenn wir keine Zeit mehr für eine Sache haben.

        Gefällt 2 Personen

  2. Es gibt eine kalte Phase des Schreibens, wo du nichts heraus bekommst. Das ist die Zeit für Recherche, editieren, nachlesen und andere Dinge machen. Wenn aber die heiße Phase kommt, dann schreibe ohne Verstand, denn der ist ein schlechter Berater. Fehler sind erlaubt und müssen sein. Sei kein Perfektionist oder zu hart im Urteil über dich. Schreibe einfach los, ohne es selbst zu lesen. Lass es durch deine Finge in die Tastatur oder das Blatt Papier fließen, ohne zu bewerten. Mach einfach! Rücksichtslos!
    Das ist mein Tipp ;-P
    Liebe Grüße
    Sabrina

    Gefällt 1 Person

    1. Danke, im Grunde mach ich das so, aber ich glaube, das Problem liegt woanders, ich rücke ihm gerade näher. Ich denke, ich drücke mich ein wenig vor was gänzlich neuem, also für mich neu. Was Stil und Inhalt angeht. Ist gerade einfach noch ein Ringen. Trotzdem danke euch allen, für die Tipps 🙂
      Alles liebe,
      Jo 🙂

      Gefällt 1 Person

      1. Das Schwierige in so einem Fall ist ja häufig, den richtigen Ton zu finden. Denn es geht ja um einen Ton, den man noch nie angeschlagen hat. Am besten ist da wirklich, sich nicht „aktiv“ zu drücken, sondern den Kopf frei zu kriegen. Das Gehirn löst das Problem dann schon, es braucht halt die Zeit, die es braucht. 😉
        Und wenn es ein Problem sein sollte, dass ein Text geplant ist, für den man eine kompliziertere Struktur anlegt und/oder einen langen Atem braucht: Da muss letztlich jeder seinen eigenen Arbeitsstil finden. Wenn man so was noch nicht gemacht hat, dauert das eben auch seine Zeit. Ob es Dir nun hilft, alle Figuren und Handlungsstränge, die Du schon im Kopf hast, mit Post-Its auf einer Pinnwand zu visualisieren, ob es Dir hilft, die Notizen der Handlungsfolge nach zu sortieren, alles in kleine Schritte einzuteilen und einen Arbeitsplan zu schreiben oder … muss man ausprobieren. Gut Ding will Weile haben. 🙂

        Gefällt 1 Person

      2. Das ist ein ziemlich guter Rat. Am Wochenende bin ich da schon in eine gute Richtung gekommen, denke ich. Ich gebe dem Hirn die Zeit. Alles setzt sich und kann sich entfalten. Ich war noch nicht soweit, zu schreiben und bin ein bisschen über meine eigene Motivation gestolpert. Meinen Arbeitsstil habe ich ja bereits. Chaos rules. 🙂

        Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: