Hunger [Drabble-Parade von Tuschenputtel]

Hallo zusammen!

Im Rahmen ihrer Drabble-Parade wurde ich von Tuschenputtel eingeladen, ein Drabble beizutragen. Vielen Dank nochmal dafür, das hat mich wirklich gefreut! 🙂

Vorgegeben waren drei Worte – Zombie, Kräuterbeet, Himbeere – die in einen Text mit exakt 100 Wörtern eingearbeitet werden sollen.

Hier also meine 100-Wörter-Geschichte:

Hunger

Gehetzt umsehen, rechts, links, über die Straße. Ich brauche Nahrung. Am Ende der Sackgasse liegt ein Waldhaus. In dessen Garten wächst bestimmt etwas. Keine Zombies zu sehen, schnell die nächsten Meter an der Hausmauer entlang. Dann zwischen die Bäume, mit gezückter Klinge in der Hand. Im dämmrigen Abendlicht vorsichtig in den Garten schleichen, hinter den Beerensträuchern liegen Gemüse- und Kräuterbeete. Etwas raschelt, dann kehlige Laute. Muss schnell sein. In fließender Bewegung um die Ecke, eine blutverschmierte Fratze blickt zu mir hoch. Zustechen, immer wieder, niemals zögern. Stille. Klein-Sophie liegt mit himbeerverschmierten Mund im Dreck. Mein Messer steckt in ihrer Brust.

© Jo Wolf

Abschließend darf ich mir ebenfalls drei Worte überlegen und andere Blogger nominieren.

Meine 3 Worte: Blitz, Gelächter, Altar

Nominieren möchte ich, da ich gespannt, was diese Personen sich einfallen lassen werden (und mich darauf freue, es zu lesen):

Criticalpixie

Lyrifant

Tuschenputtel

gloriamonique

Sanguine

Ich hoffe, es ist euch recht, für die Drabble-Parade benannt zu werden. Ihr könnte ja auch ablehnen, wenn ihr nicht wollt 🙂

Mir hat es Spaß gemacht,

alles liebe,

Jo

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16 Kommentare zu „Hunger [Drabble-Parade von Tuschenputtel]

Gib deinen ab

    1. Ah, jetzt verstehe ich das mit der Seite, ich habe nicht bemerkt, dass ich die falsche nominiert habe, sry XD *personifizierte Verwirung sei*

      Dein Drabble hast Du ja unwahrscheinlich schnell umgesetzt und es gefällt mir ausgesprochen gut, Danke dafür 🙂

      Alles liebe,
      Jo

      Gefällt mir

  1. Liebe Jo, ein sehr interessanter Text, das Ende habe ich so nicht erwartet. Es bleibt der fade Nachgeschmack von schnell begangenen Fehlern zurück.

    Danke für die Nominierung! Ich bin selbst gespannt, was ich daraus machen werde. Da ich am Sonntag zu einem Schreibwochenende mit meiner besten Freundin aufbreche (ein Schreibwochenende unter der Woche, es passte leider nicht anders), werde ich da sicherlich noch 97 weitere Wörter finden, um aus deinen drei einen Text zusammen zuschrauben. Bis dahin! 🙂

    Gefällt 2 Personen

      1. Es ist vielleicht auch sehr doppeldeutig formuliert: Ich meinte damit nicht, dass ich die Geschichte fade finden würde – ganz im Gegenteil. Ich habe mich nur sogleich an mich selbst erinnert gefühlt und dann kam die Erinnerung an eigene, schnellbegangene Fehler – das meinte ich, mit Nachgeschmack^^

        Gefällt 1 Person

      2. Jo, hab ich auch so verstanden, allerdings erst beim zweiten lesen, obwohl es eigentlich klar ist. Ich bin nervlich ein wenig belastet und merke aktuell, dass ich zunehmend dusseliger werde^^ Wird schon wieder.
        Erzählst Du mir was über die Erinnerung an solche Fehler? (Wenn nicht hier, dann vielleicht in einer Geschichte) 🙂

        Gefällt 1 Person

    1. Wow, ich habe die Geschichte über Dein Spiel jetzt mehrfach gelesen und sitze hier mit offenem Mund. Danke, dass Du sie geschrieben hast. Ich drucke sie mir aus und hänge sie mir hinter dem Bildschirm an die Wand, wenn Du es mir erlaubst.

      Gefällt mir

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