Nachtwolf live [off air] #3 (17.03.2017)

Es ist Geisterstunde und ich bin wieder für euch da. Erzählt mir etwas in den Kommentaren. Egal ob es Sorgen, Ängste, oder Nöte sind. Was euch auf der Seele liegt oder das Herz beschwert, erlebtes, was einfach erzählt werden muss, oder was euch sonst in den Sinn kommt. Ich bin da und reagiere. (Wichtig ist der Hinweis: Ich bin kein Arzt, Therapeut oder sonstwie qualifizierte Beratungsfachkraft. Ich erspare keinen Gang zu jenen Professionellen. Bei mir wird miteinander gesprochen. Das ist viel, aber nicht alles. 😉 )

Diesen Blog Artikel aktualisiere ich bis mindestens 01:00 Uhr immer mal wieder, so dass ich hier im Grunde live schreibe 🙂

Jo

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Guten Abend euch allen,

heute fange ich mal mit guter Laune an. Und dem „sich selbst am eigenen Schopf aus dem Morast ziehen“ 🙂

Das klappt manchmal besser oder auch schlechter. Für mich hat sich in den letzten eine Methode wiederholt bewährt. Nichts großartiges, aber ich möchte sie mit euch teilen.

Ich bin ja nu sonst nicht unbedingt ne Tanzmaus, nech. 😀 Aber irgendwann bin ich zufälligerweise über ein Video eines Tanzpaares gestolpert. Das hat es mir toral angetan. Meistens bekomme ich davon instant gute Laune. Oder zumindest bessere. Und zwar ist es das hier:

 

Ich nenne es meine urbane Happyness und hoffe, dass es nicht nur auf mich eine gute Wirkung hat! 🙂

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Gestern hatte ich unter anderem das Thema Zeit hier im Nachttalk. Nach einer tollen Rückmeldung von Ro, habe ich mir dazu weitere Gedanken gemacht.

Ich vertrete die Ansicht, das Zeit in konstantem Fluß ist. Tatsächlich widerspricht das dem, was der Albert (Einstein) dazu in Erfahrung gebracht hat. Scheinbar. Oder? Haben Albert und ich ein Problem? Hm, mal sehen…

Gilt also:

wenn E=mc² dann Jo=redet Humbug…?

Ist alles relativ? Auch die Zeit?

Die für mich entscheidende Frage ist:

Werden Konstanten durch Relativierung zu Variablen?

Zeit ist relativ, das unterschreibe ich so. Allerdings gibt es ein aber. Sie bleibt dennoch eine Konstante. Dabei ist egal, ob sie sich relativ zu allem anderen verhält. Genaugenommen tut sie das auch nicht. Sondern alles andere verhält sich relativ zur Zeit. Durch Perspektivwechsel und Raumveränderung. Selbst wenn ich in der Zeit reise, bleibt diese konstant. Ob als Fluß, Strahl oder sonstwie geartetes Fixum sei mal dahingestellt. Nicht sie Zeit verändert sich, ich verändere mich, bzw. meine Position im Verhältnis zur Zeit. Die bleibt konstant.

Ich hoffe, es wird klar, worauf ich hinaus will. (und das keine Einstein-Jünger mich jetzt kreuzigen 🙂

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A pro po, da schon wieder die Hälfte der Geisterstundenzeit um ist (und gleichzeitig nicht um ist)… Sind bei irgendwem bereits Geister irgendeiner Art aufgetaucht?

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Zurück zur Zeit. Bei allem, was zur Relativität der Zeit gesagt wird, geht es um deren Wahrnehmung durch Menschen. Und um seine Einteilung der Zeit in Häppchen, Abschnitte, was auch immer gebraucht wird, um diese erfassbar zu machen. Die Relativität der zeit wäre dementsprechend abhängig von unserer Wahrnehmung.

Okay, nach einem Hinweis von Jakob: Ich verwende hier „konstant“ synonym mit „stetig“. Das ist dann wohl nicht ganz trennscharf formuliert. 🙂

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Übrigens habe ich so ein Chatfenster unten auf meinem Blog als Widget installiert. Ich habe noch nicht geblickt, wie das funktioniert und ob das sinnvoll nutzbar ist. Fühlt euch dennoch frei, daran rum zu spielen, falls das schon klappt. Vielleicht hilft das bei der Erprobung dieses Dinges 😉

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Das Video, dass Ro zum Thema Raum und Zeit angeführt hat, poste ich hier auch nochmal, der Übersichtlichkeit halber:

 

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Irre, Zeit ist schon wieder rum… Das ging ja wieder relativ schnell, trotz aller Konstanz. Heute mache ich mal pünktlich Schluß.

Alles liebe zum Wochenende,

Jo

🙂

 

 

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41 Kommentare zu „Nachtwolf live [off air] #3 (17.03.2017)

Gib deinen ab

      1. Einbruchsalarm mit Polizei und Schäferhund, die schon auf mich gewartet haben. Aber letztendlich hat jemand beim Abschließen nur eine Tür nicht richtig zugemacht, die durch einen Luftzug Bewegung bekommen hatte. Nicht dass du dir noch Sorgen um mich machen musst. 🙂

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      1. Ich bin guter Dinge, nach einem langen Tag mit zwar gutem Wetter, aber dennoch teilweise trüben Aussichten. Aber die nacht bringt ja manchmal Erhellung 😀

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      1. Ich kann mich da nicht ganz entscheiden: als Student im naturwissenschaftlichen Bereich ist die Zeit natürlich eine messbare Größe, die zwar nicht konstant ist (schließlich verändert sie sich) aber meist als Grundlage für alle anderen Zuordnungen dient, also ist sie nicht variabel sondern stetig. Andererseits: ich habe noch keine zwei sekunden erlebt, die gleich schnell verliefen. So ist die Zeit also definitiv variabel.
        Aber um zur Wissenschaft zurück zu kommen: Zeit ist zwar relativ, aber sie bewegt sich mit Sicherheit vorwärts. Und so sehr wir in relativistischen MAßstäben – abgesehen von der Kommunikationsschwierigkeit – auch über ihre Geschwindigkeit streiten können: sie bewegt sich und das nie zurück. Und ohne diese Konstante Bewegung würde nichts bestehen, da nichts in der Lage ist, seinen Ort ohne Zeit zu brauchen zu wechseln beispielsweise.
        Ich würde die Zeit also nicht als Variable sehen. vielleicht als relativ konstant.

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  1. Fußnote zum Thema „Tanzen“: 😉
    Sehr guter Tipp, das mit dem Tanzen. Ich bin der Meinung, wir sollten alle mehr tanzen (wenn auch nicht notwendigerweise das ganze Wochenende durch mit anschließendem Hörschaden und Hangover durch den Gebrauch wie auch immer gearteter chemischer Hilfsmittel). Bei einem Konzert eines afrikanischen Percussionisten im Park bin die einzige, die tanzt? Bin ich hier falsch oder sind es die anderen? Gut, es ist Nachmittag und halt nicht dunkel, man sieht alle, aber trotzdem … Und mehr singen sollten wir auch. Alleine oder noch besser mit anderen zusammen. Ich frage mich, ob es nicht gerade auch das ist, was krank machen kann: Dass wir (im Alltag) zunehmend von unserer „Kultur“ (so ein großes Wort für so was Selbstverständliches) abgeschnitten sind – insbesondere von der, die wir körperlich erfahren können. So zumindest meine Wahrnehmung, viele tun es einfach nicht mehr. Ich auch nicht, nicht oft genug. Hat man uns das aberzogen? Tanzen ist was für Mädchen? Singen darf nur, wer „Talent“ hat? Der Song, den sich Leute vom Urban Dance Camp hier ausgesucht haben, heißt ja nicht umsonst „Happy“. Das ist es doch wert, dass möglicherweise der eine oder andere die Nase rümpft.
    Und wer partout nicht tanzen mag, der kann sich ja zumindest öfter mal Tänzer anschauen, so wie Du in diesem Fall. 😀 Im Gehirn von jemandem, der Tanzenden zusieht, laufen die gleichen Prozesse ab wie bei den Tänzern selbst. Das ist doch schon was.
    Mein Lieblings-Tanzvideo zur Zeit: https://www.youtube.com/watch?v=ru0K8uYEZWw

    Gefällt 2 Personen

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