Ab in die Wildnis zum schreiben

Ich bin total aufgeregt. Ich zittere geradezu. Weil ich nämlich gestern einen Entschluss gefasst habe. Den, in die Wildnis abzuhauen, mit Rucksack und Hund. Im Sommer, vielleicht auch schon früher.

Ich treibe mich gerade auf Internetseiten zum Thema Outdoor herum und stelle mir eine Ausrüstung zusammen. Das meiste wird wohl aus Bundeswehrbeständen kommen. Klein-Jojo mit Klappspaten, Handbeil, Machete und 30 Meter Seil, Zelt, Mulittool, taktischer Taschenlampe und Kurbelradio, Outdoorkleidung, Stahl und Zunder, usw usf. Vielleicht nehme ich auch pfeil und Bogen mit (Nein, nicht zum jagen, sondern um meine innere Mitte zu treffen :-D) Und natürlich Schreibzeug! 🙂

Natürlich nicht nur Schreiben. Auch erholen, Natur erleben, Yoga machen, fotografieren, in der Hängematte zwischen Bäumen baumeln und in den Himmel schauen, im Fluß baden, wandern, …

Gestern Nacht schrob ich dazu schon was im Nachttalk, aber ich werde immer aufgeregter muss das jetzt loswerden. Weitere Infos folgen. Mir ist übel. Vor Aufregung und Vorfeude 🙂

 

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21 Kommentare zu „Ab in die Wildnis zum schreiben

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  1. Ein solides Fahrtenmesser ist sinnvoller als Machete und Multitool! Der Rucksack wird sonst gern recht schwer. Bin aber selbst kein Profi da draußen… Bin gespannt, was du weiter planst. Wildnis ist uch in DE noch viel zu finden.

    LG
    Jakob

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    1. Naja, was sinnvoller ist lässt sich pauschal nicht sagen, es hängt vom Einsatzzweck ab^^ Machete wird aber tatsächlich wohl rausfallen. Ja, bin gespannt, wie es wird und wo es mich hinzieht 🙂 Lieben Gruß Jo

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      1. Tschulligung. Präzisiere: in Deutscher Wildnis ist eine Machete m.E. nicht von Nöten. Und mit einem Multitool schnitzt es sich z.B: schlecht, weil die Griffschalen irgendwann beginnen einzuschneiden (speziell die gewalteigen Modelle mit ner Zange in der Mitte und Metallgriffschalen)

        . Wenn du allerdings an Fahrrad oder Stativtechik denkst, ist ein Multitool wiederum gut, da du die Schraubenzieher benötigen könntest.

        Was meinst du mit taktischer Taschenlampe? Für den Wildnisbedarf rate ich sehr zu einer Kopflampe mit optionalem Rotlicht.

        LG
        Jakob

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      1. Versuch es doch mal mit Wochenenden, da merks Du recht schnell, was wirklich wichtig ist und was sich als „Ballast“ herausstellst. Ich hab auch mit zu viel Zeug angefangen, das waren dann so meist um die 35 – 40 Kg am Start und das für 3 -4 Wochen in der skandinavischen Wildnis. inzwischen liege ich bei 15-20 Kg (incl. 5-7 Kg Fotoausrüstung) für den gleichen Zeitraum und bin dabei viel entspannter. Allerdings hab ich dafür von der ersten Wanderung bis heute über 50 Jahre gebraucht, meine Ausrüstung derartig „abzuspecken“.
        Ich wollte dich nicht für Deine Ausrüstungsauswahl kritisieren, sonden Dir nur den Tipp geben, Dir sehr gründlich zu überlegen, was Du wirklich brauchst. Mach Dir 3 Listen: lebenwichtige Dinge, notwendige Dinge und Sonstiges. Die Dinge der ersten Liste packst Du ein, von der 2. Liste machst Du eine bewusste Auswahl und den Rest lässt Du zu Hause.

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    1. Ein Einstieg ist echt nicht schwer: in Schleswig Holstein z.B. wurden jetzt einige Plätze ausgeschrieben, an denen man legal wildzelten darf, und für die, die ohne ein Zelt zu haben in das Abenteuer reinschnuppern wollen: Die Boofen – kleine Höhlen – im Elbsandsteingebirge bieten Wanderern und Kletterern Schutz über Nacht.

      LG
      Jakob

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  2. Das wichtigste sind warme Kleidung und Stiefel. Du glaubst nicht, wie kalt es auch immer Sommer nachts wird!
    Ich „muss“ jedes Jahr Anfang August 5 Nächte in einem Zelt schlafen – danach denke ich immer, ich machs nie wieder, weil das alles so anstrengend ist 😀

    Gefällt 2 Personen

      1. Das freut mich, ich erzähls Dir dann gerne. Bin selber gespannt, was da rauskommt. Ich erzähle ja eigentlich keine Geschichten, sondern die Geschichten erzählen mich (jetzt hätte ich fast geschrieben, die Geschichten benutzen mich, um erzählt zu werden, aber so mag ich das irgendwie ungern formulieren^^) XD

        Gefällt 1 Person

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