Nachtwolf live [on air] #4 (18.03.2017)

Ich mache heute eine Sondersitzung. Sollte ja eigentlich nur So – Do laufen, die Nachtshow hier. Aber weil mir absonderlich im Gemüt ist, mache ich den Talk jetzt einfach auf. Und das sogar noch vor der Geisterstunde. Fühlt euch frei, die Kommentare zu nutzen, auch untereinander zu kommentieren.

Den ganzen Faselkeks der Einleitung spar ich mir heute, ihr wisst Bescheid, ich bin kein Arzt, ich hab keine Peilung von garnix und so. Freundlich bleiben wir trotzdem untereinander. Nettigkeit dagegen ist bloß optional. 😉

Zum Einstieg gibts Musik, weil sie gerade passt, also mir zumindest^^

 

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Mir ist heute was gekommen, nein, nicht was ihr jetzt denkt, sondern eine Idee. Im April bin ich ja im Camp NaNoWriMo zum schreiben. Ich will das auch live machen, ich werde diesen Sommer Rucksack und Hund packen und zum schreiben raus in die Wildnis gehen. Zum fotografieren vielleicht auch. und evl. nehme ich auch noch meinen Bogen mit. Nicht um zu jagen, sondern um meine innere Mitte zu treffen. Ich finde, das klingt nach einem ausgezeichneten Plan.

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Weil auch das zu meiner Stimmung gerade passt:

 

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Ach was solls, mir ist nach Musik, also geht es weiter mit nachtwölfischen Stimmungsklängen:

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Ich mag wieder dunkler werden 🙂

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still not black enough:

 

Wenn ich ganz ehrlich bin, will ich mein wirkliches Ich meist lieber garnicht sehen, fällt mir dazu ein. ;-/

Wie geht es euch diesbezüglich?

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Ich finde es arschcool, das ihr hier so aktiv macht, ist ja shcließlich keine One-Wolf-Show 🙂

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Disneyland after Dark aus Dänemark, gutes Stichwort… eine meiner Alltimefavoritebands 🙂

 

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Hm, meine erste große Liebe hat damals schwedisch studiert. Ich war gerade 18 und wir konnten uns nur alle paar Wochenenden sehen, da wir weit voneinander entfernt wohnten. Für mich war das damals das fehlende Gegenstück zu meiner Seele. Leider brach nach ein paar Monaten alles wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Es war nur für mich so gewesen.

Ich habe ein paar Monate gelitten und war untröstlich. hab in meinem Elternhaus in meinem Zimmer im Keller gesessen und geheult. Und Musik gehört, immer dasselbe Lied:

 

Nach einiger Zeit hörte meine Seele auf zu bluten und ich erlaubte mir das auch nach außen zu zeigen. Und die Musik änderte sich wieder:

 

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…um dann eine weile später wieder umzuschlagen, wohl auch als Ausdruck meiner inzwischen stärker gewordenen Neigung nicht nur emotional sondern auch in meinem Lebnensstil zu eskalieren:

 

… eine lebensumständliche Eskalation, die bisweilen groteske Züge annahm:

 

So, jetzt aber genug von mir und meinen ebenso dubiosen Machenschaften wie Musikvideos *fg*

Statdessen Jette von offenschreiben wie sie Go West auf dem Akkordeon spielt:

[*grml* ich kann keine Audiodaten hier rein laden^^ Aber ihr könnt es euch unten in den Kommentaren über ihren Link direkt online anhören :-D]

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Ziemlich cool, Jette. Spielst Du noch mehr Instrumente? Und ihr anderen? Ich hab früher mit Glockenspiel meine musikalische Grunderziehung bestritten (und mit dem geliebten Triangelspiel^^) … Dann ein wenig Gitarre gelernt, aber nichts so richtig, schade eigentlich. Ich habe vor kurzem mit der Alt-Blockflöte angefangen, weils es beruhigende Wirkung hat und Spaß macht.

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Ich habe eben beim Abendessen versehentlich einen Burger zu wenig gegessen, den ich mir jetzt noch ganz ungeniert zwischen die Kiemen schiebe. Entschuldigt bitte, wenn ich solange nur mitlese ohne zu schreiben 😀

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Solange für euch ein Lied, das mir Befreiung bedeutet:

 

(und darüber hinaus finde ich einfach die Gitarrenparts geil. Früher habe ich mit meinen Schwestern und Brüdern gerne mal spontan nachts Luftgitarrenparty gemacht :-))

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Wo ich kürzlich maßlos uninteressante Informationen zum Thema meiner Dampferei raus gehauen habe, bleibe ich jetzt konsequenterweise auf diesem Streifen:

Nachdem auch Haselnuss mich nicht mit Befriedigung erfüllen konnte habe ich in meiner Reagenzglasschüttelnden Mischstation eine neue Liquidmixtur ersponnen:

Kirsch-Himbeere mit einem kräftigen Schuss Haselnuss-Kakao, abgerundet mit einem kleinen Schlag Sahne. Unerwarteter weise schmeckt das nicht so fürchterlich, wie es klingt.  Ich werde mich noch ein paar Tage daran ergötzen, bis mir eine neue Teufelei einfällt 🙂

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Sooo… und für meine süße, sexy, blauäugige, blonde, schwedische Inga vom Roskilde Festival spiele ich auch nochmal was:

 

Oh je, ich mach mich hier noch zur Gespöttin 😀

Egal:

 

Weil ich sie so mag und noch nie live bei einem Auftritt sehen und hören durfte und überhaupt diese Worte als Einladung liebe:

 

So, jetz wirds wohl doch noch zur musikalischen damenwahlnacht:

 

 

 

 

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125 Kommentare zu „Nachtwolf live [on air] #4 (18.03.2017)

Gib deinen ab

      1. Um deine Frage zu beantworten, ich kann noch etwas Gitarre spielen. Habe mich aber schon sehr früh komplett in den Klang meines Akkordeons verliebt. Es hat sich für mich immer nach Meer, Fernweh und Sehnsucht angehört. Deswegen wollte ich nur noch das spielen. Und bis zum heutigen Tag bin ich froh, dass ich mich so entschieden habe.

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      2. Dein Akkordeonspiel gefällt mir, ich finde das selber total schwer zu spielen. ich glaube vor allem, weil ich so schlecht mit den Händen unterschiedliche Dinge tun kann. Bei anderen instrumenten geht mir das noch harmonischer von der Hand. beim Akkordeon fühlte sich für mich immer so an, als wären das völlig von einander unabhängige Dinge rechts und links.
        Die Assoziationen hab ich auch beim Akkordeon. 🙂

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      3. Es sind auch komplett unterschiedliche Dinge, die man mit jeder Hand macht. Aber mir fällt das überhaupt nicht schwer. Was vermutlich daran liegt, dass ich mit 6 angefangen habe zu spielen. Ist für mich tatsächlich irgendwann so natürlich wie Atmen geworden.

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      4. Ich habe nie gezielt Tauchurlaub gemacht oder sowas, wenn du das meinst. Aber wenn ich Gelegenheit habe, das irgendwo im Wasser zu tun, ergreife ich sie spontan… in Seen, in Flüssen, im Meer.. Aber ohne Ausrüstung, vielleicht mal mit Flossen oder Brille, wenn ich ausnahmsweise dran gedacht habe, sie mit zu nehmen. Sonst halt einfach so, nackig und bloß… und ohne Technik 🙂

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      5. Hihi… das geht schon, einfach schön Luft rauslassen, dann bleibst du unten ;-P (mach das bloß nicht, hinterher bin ich noch an was schuld :-/)
        Inzwischen schaffe ich auch nicht mehr so ganz lange, hab zu wenig getaucht die letzten Jahre. Aber das wird dieses Jahr in der Wildnis auch wieder anders 🙂

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      6. Ich mag Luft ehrlich gesagt. Selbst unter Wasser. ich bringe sogar eigene mit dorthin.^^
        Die Brille lass ich allerdings oft weg, ich bin meist zu angstbehaftet um mir genau anzusehen, was da unten kreucht und fleucht. Würd wohl recht schnell aus dem Wasser fliehen. Von meiner Hai-phobie habe ich dir ja erzählt… 😉

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      7. Du hast ja recht. Vielleicht liebe ich Luft zu sehr um es ihr angemessen zu zeigen. Und manchmal ist es einfacher das zu verletzen, dass man liebt. *übermäßig melodramatisch sei* XD
        Es ist spät und ich habe seltsame Ideen. Ideen wie Nachtwolf-T-Shirts. Bin ich verrückt, weil ich sowas cool finden würde? 🙂

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      8. Naja, worum es hier geht, da hab ich ja kein Problem mit, da gibt es nichts zu vertuschen, das hat alles seine absolute Berechtigung und wird schon genug totgeschwiegen oder zerlabert. also was depressive erkrankungen angeht 😉

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      9. Ich schwebe zwischen losheulen, jubilieren, kreativen Druckorgasmus und Aufschlagen mit der Stirn auf dem Schreibblatt. Ich kann das garnicht richtig beschreiben. Zerrissen irgendwie.

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      1. Genau, es ist schwedisch. Ich glaube das ist auch keine Gruppe sondern so ein Einzelkünstler, also nichts großes oder so. Passend ist es…es würde vermutlich jeden Tag passen. Ich mag diesen vermeintlich fröhlichen Punksound mit dem Titel der da sagt „Die Gesellschaft, die uns hasst“ :>

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      2. Ich mag den auch, wobei ich mir diesen Sound nur in begrnezten Dosierungen geben kann. Wir waren mal auf einem Konzert von Disneyland after Dark. Die haben vor dem Auftritt x-mal irgend ne Ramones Platte durchlaufen lassen. Da wars dann auch irgendwann gut 😀

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      3. Das wäre ja auch nichts was ich mir in Dauerschleife geben könnte, aber von der Stimmung her passt es eben. Auch so etwas zerrissen…fröhlicher Sound / negativer Text. Zumal mich eben das Schwedisch von Finntroll noch zusätzlich inspirierte. :>

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      4. Bist Du denn oft in Schwedenß0 Für mich ist das ein Reiseziel, dass ich schon lange auf dem Plan habe, aber irgendwie immer wieder verschoben habe. Ich will mit Hund dadurch reisen. Von See zu See oder so 🙂

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      5. Das klingt toll! Ich war selbst nie dort, vielleicht irgendwann. Seit ein paar Jahren schreibe ich mit einer Person aus Schweden. So hab ich es mir in Schrift beigebracht. Sie lernt deutsch und ich schwedisch in dem wir miteinander schreiben :>

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      6. Das ist ja wie in einer der alten geschichten von Brieffreundschaften, in denen sich die Schreibenden nie persönlich begegnen, aber dennoch große Bedeutung füreinander haben, über Jahre und Jahrzehnte 🙂

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      7. Virtuelle Freundschaft – ja. Was es für mich ausmacht? Hm, uns trennen gut 2000km. Ich finde den Begriff Seelenverwandtschaft zu kitschig, aber wahrscheinlich beschreibt er es am verständlichsten. Gegenseitiges verstehen.

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      8. Verstehe ich. Ich hab auch so einen Menschen. Nicht ganz so weit weg und von Seelenverwandschaft würd ich in dem fall noch nicht sprechen, obwohl ich den Begriff garnicht so kitschig finde. Aber ziemlich wertvoll. Gut dass Du so etwas gefunden hast 🙂 hast Du denn deswegen schwedisch gelernt? Wie kam das zustande? (Voll bohrende fragen stelle) 😀

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      9. Schwedisch war schon länger ein Bestandteil der Songtexte die ich mir damals schon gab. Englisch konnten wir beide gleichermaßen, sie minimal deutsch, ich Songtext-Schwedisch aber mit einer Affinität zu sprachen. So ergab es sich quasi ^^

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      10. Ich weiß, dass schweden ein sehr aktive, vielseitige Musikszene (und Branche) hat. Aber irgendwie ist da das meiste an mir vorbei gegangen, Keine Ahnung wieso. ABBA kenne ich natürlich, dann Mando Diao und ich glaube, Of Monsters and Men kommen da auch her. Aber das wars auch schon, glaube ich…

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      11. Oh, das ist ja geradezu elektropoppig a la 80er. Im Metalbereich kenne ich wahrscheinlcih das ein oder andere, oiohne zu wissen, das es aus Schweden kommt.

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      12. hihi, hast du das verwirrungsproblem auch so wie ich? bei mir wird das anscheinend durch die medikamente noch verstärkt.
        Ich hab doch noch ne Verbindung zu Schweden gefunden bei mir. Auf dem Roskilde Festival in Kopenhagen habe ich eine unfassbar süße blonde Schwedin kennengelernt. Die hat mir da ziemlich den Kopf verdreht 😳

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      13. Ja, ich habe so meine kleinen Wirrheitsproblemchen die ab und zu auftauchen ^^
        Das ist doch auch eine angenehme Verbindung nach Schweden, oder entstand daraus kein Kontakt?
        Ich werde jetzt aber in die Federn fallen und deine Antwort hoffentlich etwas frischer im Kopf lesen. Danke fürs Nachtbloggen 🙂

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      14. Nein, daraus entstand kein längerer Kontakt, es war nur schwärmen und flirten und so für ein Wochenende und die bleibende Erinnerung. Aber das ist ja manchmal auch vollkommen in Ordnung so.
        Ich finde es schön, dass Du uns hier bereichert hast. 🙂
        Ich wünsche dir eine erholsame Nacht!

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      15. Hej :>
        ich wollte noch auf 2 Aussagen deinerseits zurückkommen:
        – Was für Medikamente musst du nehmen?
        – Ich verstehe das richtig dass du als Frau an Frauen interessiert bist?

        Gibt es heute auch wieder einen Nachtblog? 😮
        (upps, waren 3 Fragen ^^)

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      16. Hee ho,
        ich nehme ein Antidepressivum, Bupropion. … Ich bin als Mensch an Menschen interessiert 🙂
        Und es gibt morgen wieder ein Nachtblog, ob ich heute wieder spontan eine Sondersendung mache, kann ich noch nicht sagen, so war es gestern Nacht und ich möchte mir das offen halten, weil ich mir nicht zuviel auferlegen will…. aber auch nciht verbieten, wenn ich spontan Lust drauf habe 🙂
        es würde mich freuen, Dich wieder anzutreffen, wenn Du magst 🙂

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      17. Ich freue mich auf Dich. 🙂

        (Entschuldige bitte, das ich auf Deine Frage nach Frauen und Liebe so ausweichend unverbindlich geantwortet habe. Ich möchte da in meinem Blog nicht genauer drauf eingehen, das ist der Teil, den ich für mich behalte, oder nur in meinen geschriebenen Worten durchtropfen lasse. Jetzt wo Du mich direkt danach fragst, fühlt sich dieser anonyme Teil, das Zurückhalten falsch an. Dennoch will ich das so, aus Gründen, die ich vielleicht mal weiter ausführe, in welchen Rahmen oder an welcher stelle weiß ich noch nicht. Ich hoffe Du siehst mir das nach. 🙂 )

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      18. Aber das die Isländer sind wusste ich nicht, für mich klingen sie auf jeden Fall urbritisch … wunderte mich, als man mir sagte, sie seien schweden. aber naja Island ist ja von beiden Ländern nicht soweit weg^^

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      1. Du kannst ganz nach Bewlieben zulesen und hören (ich mache hier heute ein wenig Musikvideofurore aus unbekannten Gründen^^) … Weiter oben in den Kommentaren hat Jette aber auch einen Link zur Verfügung gestellt, wo man sie Akkordeon spielen hört. Das finde ich eine feine Aktion und ich werde es mir jetzt auch mal anhören. 🙂

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      1. Bei mir ist es ein Querschnitt, inzwischen höre ich zwar nicht völlig andere Musik, aber das Spektrum ist breiter geworden. Allerdings höre ich auch bei weitem nicht mehr soviel Musik wie früher. Damals habe ich mich noch in einzelne Interpreten und Alben versinken lassen. Oder bin zum zappeln losgezogen. 🙂

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