Liebster Award – 10 Fragen an mich

Die liebe Sammy von Gedankenkapitel hat mich für den Liebster Award nominiert. Da ich ihr unmöglich irgend etwas ausschlagen kann, beantworte ich gerne ihre 10 Fragen:

Was ist deine größte Angst?

Ich habe einige, wie sich in der Klinik herausstellte. Erstaunlich, was einem manchmal erst in so einer Situation bewusst vor Augen geführt wird.

Meine größte Angst ist aber sicherlich die vor dem Tod. Nicht vor dem sterben selber, sondern davor, dass danach nichts kommt. Das übersteigt meinen Verstand. Der Gedanke daran gibt mir das Gefühl, wahnsinnig zu werden und zu implodieren.

Hattest du schon mal einen Traum und den Inhalt wenige Tage/Wochen später tatsächlich erlebt? Worum ging es?

Ja, schon oft, leider kann ich mich im Nachhinein nicht mehr daran erinnern. Das sind immer sehr diffus erlebte Momente und Träume. Deswegen kann ich nichts konkretes benennen.

Aber ich erzähle Dir von einem anderen Erlebnis. Ich bin morgens um 4 aufgewacht und konnte mich nicht bewegen. Eine schattenhafte Gestalt, oder Kontur näherte sich unendlich langsam dem Fußende meines Bettes. Ich hatte in dem Moment keinerlei Angst, kann auch nicht sagen, wie lange es dauerte. Als sie so nahe herangekommen war, dass sie meine Füße hätte berühren müssen, verschwand die Wesenheit und mit einem Schlag war ich wieder fähig mich zu bewegen. Ich brach in furchtbare Angst aus und traute mich eine ganze Weile nicht, aufzustehen. Erst Stunden später. Schlafen konnte ich auch nicht, mein Herz raste wie wild. Als ich am nächsten Tag meinem Freund davon erzählte, fiel ihm alles aus dem Gesicht. Er hatte bei sich zu Hause genau zur selben Zeit exakt dasselbe erlebt.

Was hast du zuletzt wirklich bereut?

Das kann ich so nicht beantworten, das gibt es nicht die eine Sache, die ich benennen könnte. Ich bereue auch nicht wirklich etwas, denke ich. Ich ärger mich über mich selber, wenn ich etwas nicht geschafft habe. Ich finde einiges schade. Das ich nicht viel eher und mehr selbst geschrieben habe zum Beispiel. Nicht schon viel mehr durch die Welt gereist zu sein ebenfalls.

Was inspiriert dich?

Ich hole mir mein Inspiration überall. In der Welt um mich herum, bei anderen Menschen, in der Natur, durch Erlebnisse, in Büchern, Geschichten und Liedern,…

Allerdings inspiriere ich mich häufig auch einfach selbst. Wenn ich gedankenverloren kichere, ist alles zu spät.^^ Scheint eine Art Selbstzündungsmechanismus zu sein XD

Würdest du sterben damit jemand anderes leben kann?

Ja, würde ich. Nicht, weil da eine moralische Entscheidung hinter steht, sondern weil ich in bestimmten Situationen einfach handele und dabei mögliche Konsequenzen für mich selbst nicht beachte. Würde mich jemand aus irgendeinem Grund bewusst vor diese Entscheidung stellen, kann ich nicht sagen, wie es enden würde. Die grundsätzliche Bereitschaft ist vorhanden.

Was war bisher dein persönliches Highlight im Jahr 2017?

Dieser Blog und alles was damit zusammenhängt. Sehr überraschend, da ich bei der Erstellung desselben nicht unbedingt in Hochstimmung war.

Bist du eher chaotisch oder organisiert?

Absolut chaotisch. Bei Notwendigkeit habe ich die Fähigkeiten zu organisieren und strukturiert zu planen und vorzugehen. Das funktioniert aber nur für einen begrenzten Zeitraum, da es mich sonst sehr erschöpft. Wenn es zu viel wird, kann ich da geradezu dran verrückt werden.

Womit kannst du dich am besten ablenken?

Das ist oft ein schwieriges Thema für mich. Bei aufkeimenden Panikattacken habe ich gelernt, mich mit Entspannungstechniken aus PMR und Yoga abzulenken und zu erden.

Ansonsten mit Aktivität, sei es Sport oder an Holz rumzuwerken, Speckstein geht auch gut. Schreiben funktioniert neuerdings sehr gut. Mit den Hunden in den Wald gehen ist eine gute Strategie, um mich von was auch immer abzulenken, funktioniert aber nicht immer. Wenn mich eine liebe Person in ein gutes Gespräch verwickelt, wäre vermutlich eine der besten Methoden. Das geht aber normalerweise nicht von mir aus.

Wo siehst du dich in 25 Jahren?

Hm, soweit denke ich eigentlich nicht. Irgendwo in einem Holzhaus auf dem Land, mit viel Grundstück und Gegend drum herum. Ob das hier in der Nähe ist, oder in Holland, Skandinavien oder Südfrankreich oder sonstwo… keine Ahnung. Ach, Steinhaus wäre auch okay…^^

Mindestens ein Buch will ich bis dahin geschrieben haben, unabhängig davon, ob es veröffentlicht wird. Wenn ich nur selber ein paar Exemplare für mich und zum verschenken drucken lasse, ist das auch in Ordnung.

Wenn du am nächsten Morgen aufwachst: Wärst du lieber ein Erwachsener mit dem Wissen eines Kindes und allen noch zu treffenden Entscheidungen, oder lieber ein Kind mit dem Wissen eines Erwachsenen und den bereits getroffenen Entscheidungen?

Na danke Sammy, stell mich vor Entscheidungen, großartig… ich kann das nicht beantworten. Beides wahrscheinlich. Gerade 18 gilt ja auch als erwachsen, ne? Dann würd ich das nehmen, mit dem Kinderwissen und allen noch zu treffenden Entscheidungen und dem Wissen, wie man sie trifft. *fg*

 

Ui, schon fertig? Ging recht schnell und hat eigentlich sogar Spaß gemacht. Ich sehe trotzdem gerade mal davon ab, weiter zu nominieren, entschuldigt das bitte 🙂

Lieben Gruß schon wieder (heute ist bei mir Awardnominierungenabarbeitungstag :-D)

Jojo

 

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14 Kommentare zu „Liebster Award – 10 Fragen an mich

Gib deinen ab

  1. Na, heute erfährt man aber ne Menge über dich:-) Sehr schön:-)
    Ich mag diese Awards sehr gerne:-) Da kann man den Menschen hinter dem Blog auch ein wenig näher kennenlernen. Nominieren ist aber meistens auch nicht so mein Ding. Würde immer gerne alle nominieren. Ist aber leider nicht erlaubt:-)

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    1. Danke schön Mia. Fällt mir zunächst nicht so leicht, diese Dinge über mich so preiszugeben, aber im Grunde bin ich immer für Fragen offen. Die darf man mir auch ohne Award stellen, wenn man was wissen will 🙂

      Ich bin heute zu konfus zum nominieren und verlinken und was da so zu gehört. Eigentlich mache ich das ganz gerne, weil ich es auch mag, mehr über die Menschen hinter den Nicks, Pseudonymen und Blogs zu erfahren.
      Darf ich Dich auf diesem Weg nominieren und Dir ein paar Fragen stellen? 🙂

      Gefällt 1 Person

  2. Meine größte Angst ist auch die Angst vor dem Tod. Der Gedanke an das Sterben macht mir da weniger Sorgen. Die Ungewissheit was danach kommt (also wie ich den Zustand wahrnehmen werde…ein „gar nicht“ kann und will ich mir dabei nicht vorstellen) macht mich fertig.

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