Jos Leipziger Allerlei

Am Wochenende trieb ich mich in Leipzig rum. Es war ein sehr schönes Wochenende, aufgrund des Wetters und der lieben Menschen, die mich umgaben. Ein bisschen was erlebt habe ich dort auch.

Ich habe die Gelegeneheit für eine schöne und unter anderem auch nächtliche Fotopirsch genutzt. Die Ergebnisse sind leider nicht so gut wie erhofft. Zum Vorzeigen im Rahmen einer kleinen Reisedokumentation reichen sie aber. 🙂

Am Samstag Abend bin ich durch die Innenstadt schlawenzelt. Das Beitragsbild entstand am Markt. Von da ging es weiter in eine Nebenstraße, wo mich Tabak-Kontor und Grauer Wolf anlachten:

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Natürlich ist auch jemand fein durchs Bild gelaufen, dafür meinen Dank, das macht es interessanter *g*

Natürlich musste ich Auerbachs Keller besuchen.

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Glücklicherweise traf zeitgleich eine Stadtrundtour-Gruppe ein. Die Führerin ließ mich kostenlos ihren Ausführungen zu Faust, Mephisto und den Studenten andächtig lauschen. (Das mindeste eigentlich, denn sie stellten sich direkt vor meine Kamera, als ich soeben das Stativ aufgebaut hatte und ablichten wollte^^) Das Bild von Mephisto und Faust habe ich trotzdem vollkommen in den Sand gesetzt XD:

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(Da blieb nur bis ins groteske überzeichnen bei der Bildbearbeitung. Ich zeige es dennoch, denn die beiden dürfen nicht fehlen. Zudem finde ich, man darf auch mal sein noch missrateneres Zeug (als sonst) preisgeben und den Menschen zumuten  :-P)

Wieder draußen auf der Straße empfing mich ein echtes Highlight meiner Leipzig-Reise. Eine Musikerin aus der Stadt spielte Gitarre und sang für die Passanten. Eine wirklich schöne und gefühlvolle Stimme! Als Kontrast zu dieser habe ich dann leider fast alle Fotos von ihr bei den zugegebenermaßen schwierigen Lichtbedingungen ziemlich verhauen.

Wer sie ist, verrate ich vorerst nicht, zeige euch aber ein Bild, das meine Stimmung an dem Abend ein wenig widerspiegelt:

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Wir haben uns ausgiebig unterhalten, ein Gespräch, dass ich sehr genossen habe. Wie sich herausstellte, gibt es einige Parallelen zwischen ihrem Musizieren und meinem Schreiben. Ihr fließt die Musik aus der Seele, mir meist die Worte. Allerdings klingt sie besser *g*

Ihre Identität lüfte ich jetzt noch nicht, da ich ihr später noch einen eigenen Artikel widmen werde.

Bedanken möchte ich mich bei ihr, für die Lieder, die sie mir exklusiv vorgespielt hat und für die Gedanken, die ich dazu erfahren durfte. 🙂

Irgendwann hatte ich einen kalten Popo vom Sitzen auf dem Steinboden und trat den Heimweg per pedes durch die tiefe Nacht an.

 

Am Sonntag ging es dann nochmal zum Völkerschlachtdenkmal:

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Ich habe sogar meine Höhenangst überwunden und war ganz oben auf der Aussichtsplattform. Beweisfotos gibt es leider keine, denn ich Ausgeburt der Verwirrtheit habe den Kamera-Akku ganz toll über Nacht aufgeladen, nur ihn dann beim Verlassen der Wohnung im Ladegerät zu vergessen :facepalm:

(Das war bereits am Samstag Mittag, deswegen war ich am Sonntag nochmal da, um wenigstens von unten ein paar Bilder zu schießen. Nochmal 8 EUR ausgeben, um den Aufstieg nach ganz oben zu machen, wollte ich aber nicht. Man geht durch sehr enge Wendeltreppen, die vor allem beim herunter gehen ätzend sind, man sieht nur, wo man hin tritt, wenn man gerade nach unten sieht und kriegt irgendwann einen Drehwurm^^))

Mehr Fotos zeige ich vom Denkmal selbst vorerst nicht, darüber gibt es später einen eigenen Artikel mit dem Titel „Völkerschlachtsdenkmal # 85mm).

Die Fußwege drumherum bin ich aber flaniert und habe noch ein paar Eindrücke eingefangen:IMG_7863.jpg

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Das war eine merkwürdige Situation: Eine komplett eingedeckte Picknickdecke auf dem Rasen hinter dem Denkmal, aber niemand weit und breit zu sehen. Auch nach 10 Minuten nicht…^^

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Einer der vielen Stadtrundfahrtstourenbusse in Leipzig:

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Und schon war es schon wieder Zeit für die Heimreise mit dem Auto. Zum Schluß die folgerichtige Moral von der Geschicht auf dem mietbaren Nostalgie-Trabanten:

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Leipzig ist immer eine Reise wert und ich werde wiederkommen. Ich habe auch unschöne Seiten der Stadt kennengelernt, aber diesmal hatte ich keine Lust mich denen fotografisch und textlich näher zu widmen. Das werde ich bei meinem nächsten Besuch tun. Bei diesem Wochenendtrip standen die schönen Seiten der Stadt im Vordergrund (davon gibt es freilich noch viel mehr).

Bis zum nächsten Mal!

Jo

 

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9 Kommentare zu „Jos Leipziger Allerlei

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    1. Mag die Stadt, auch mit ihrem ambivalenten Auftreten zwischen altehrwürdigen Gebäuden und Flair… und andererseits den auf allen Strassen und Gehwegen präsenten Glascherbensplittern^^
      Wra shcon öfter da, aber hab zum ersten Mal fotografiert.
      Du bist NeuLeipziger? Hast Du Dir ja eine schöne neue Heimat ausgesucht.
      Nachtaufnahmen kann ich nur empfehlen, die machen mir jedenfalls total viel Spaß 🙂

      Gefällt mir

  1. Das ist bloß der Name der Passage … derer gibt es ja viele in Leipzig. Warum die so heißen, wie sie heißen, muss man wahrscheinlich einen Stadtführer fragen. Abgesehen von Wohnungen und Büros sind hinter den Hintereingängen vom Grauen Wolf diverse Ableger der Uni zu finden.

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