Ordinäre Kartoffelsuppe spezial

Was tut man nicht alles, um die Schreibblockade zu umgehen und sie irgendwann sogar in den Griff zu kriegen. Kartoffelsuppe kochen und das Rezept online stellen beispielsweise. Fairerweise muss ich sagen, dass sie mir sehr gut gelungen ist. 😀

Was braucht es also, um Jos ordinäre Kartoffelsuppe spezial nach zu kochen?

Genau, Kartoffeln einkaufen ist ein guter Plan. 1 Kilo sollte da reichen. Da entscheidest Du Dich für weich kochende. Möglicherweise steht da auch sämig kochend auf der Verpackung. Im Zweifelsfall gehen auch vorwiegend fest kochende. Aber wirklich nur im Zweifel, wenn im Laden Deines Vertrauens die Produktbeschriftung die gewünscht Information nicht liefert und Du keine Lust hast, den sich versteckenden Mitarbeitern nachzujagen.

Dazu kaufst 1 Bund Suppengrün. Der besteht aus Sellerie, Möhren, Petersilie und Porreelauch. Oben drauf benötigst Du noch etwas Majoran, wenig Rosmarin und viel Liebstöckel. Ob Du Dich für frische Kräuter oder welche aus der Gewürzpackung entscheidest, ist Dein Bier. Mir egal. Ich mach es mal so und mal so.

Zuhause arbeitest Du dann folgende Schritte ab:

  • Kartoffeln schälen, abspülen und würfeln
  • Sellerie von der schäbigen Rinde befreien und ebenfalls würfeln
  • Möhren mit dem Sparschäler abschrappen oder einfach schälen und, rate mal:
  • ebenfalls würfeln (Scheiben sind auch erlaubt, besser halbierte^^)
  • Lauch einseitig der Länge nach bis zur Mitte einschneiden und ausspülen
  • danach der Länge nach halbieren (damit es später nicht so lange Fäden sind)
  • und dann in dünne Scheiben schneiden
  • Petersilie abwaschen und fein hacken (im Gegensatz zu mir kann man auch daran denken, das ein oder andere Petersilienröschen ganz zu lassen, um es später als Garnitur zu verwenden… *g*)
  • Die restlichen Kräuter ebenfalls waschen und hacken, falls Du Dich für frische entschieden hast

Das waren die Vorbereitungen, jetzt geht es ans kochen:

Du setzt mindestens 1 Liter Salzwasser zum kochen in einem großen Topf auf den Herd. Karotffeln, Sellerie und Möhren kippst Du direkt mit rein, nicht erst wenn das Wasser kocht. Das bringst Du dann zum mittels Herdhitze zum kochen und zwar, bis alles gar ist. Das kannst Du mittels einer Gabel überprüfen. Das Gargut im Wasser sollte sich nahezu widerstandslos von dieser durchdringen lassen. Wenn es soweit ist, stellst Du die Kochplatte auf sehr kleine „Flamme“ und schöpfst ungefähr 1/3 der Gesamtmenge aus dem Topf. Gut abtropfen lassen! Diese brätst Du mittels einer Pfanne scharf an. Wir wollen Röstaromen produzieren, also nicht kleinlich beim Einstellen der Hitze sein, aber auch nicht verbrennen lassen.

In die Pfanne gibst Du dann auch die Kräuter, salzt und pfefferst noch ein wenig nach Deinem eigenen Geschmack. Ich nehme an dieser Stelle viel Salz und Liebstöckel, da ich diese Suppe sehr würzig am liebsten mag. Mit dem Pfannenwender immer wieder in der Pfannen rumschaben, das nichts anbrennt und der Inhalt nicht nur von einer Seite gebräunt wird. Sobald Dich der Bräunungsgrad des Pfanneninhalts zufrieden stellt, schüttest Du etwas Wasser hinzu, lässt es einmal kurz aufkochen und schüttest dann alles in ein tiefes Behältnis. Darin pürierst Du es dann zu einer feinen, glatten Masse. Sollte diese sehr breiig sein, gibst Du noch etwas Wasser nach, pürierst nochmal nach und gibst dann alles wieder in den Suppentopf. Schön einrühren und nochmal ganz kurz aufkochen lassen. Fertig. Wer will, isst dazu Brot oder Brötchen und ein paar Bockwürste.

Wenn man die Suppe noch ein klein wenig im Topf ziehen lässt, wird sie noch besser.

Mahlzeit!

Jo

P.S.: Wegen der Mengenangaben… ich koche selten nach Rezept, sondern nach Gefühl. Wenn zum Beispiel ein Liter Wasser die Kartoffeln und das Gemüse im Topf nicht bedeckt: auffüllen, bis es das tut, aber kein bisschen mehr. Gewürze und Kräuter mag eh jeder unterschiedlich viel und gerne. Nimm also die Menge, die Dir beliebt. Entwickle ein Gefühl fürs kochen, dann wird das Essen automatisch besser. 🙂

 

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6 Kommentare zu „Ordinäre Kartoffelsuppe spezial

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