Preparing for „x“ – 7 überlebenswichtige Tipps aus der Klamottenkiste

Jaaa, das Thema hält mich noch immer in seinem Bann gefangen. Neue Welten tun sich auf. Abgründige Welten vor allem. Aber auch lehrreich, was ich auf Youtube erfahren darf. Lasst mich euch an meinen neu ergründeten Wissen teil haben…

Jos kleiner Almanach der Prepperweisheiten:

#1 – Habe immer einen 50,- € Schein dabei!

Ein Kuriosum, dass ich in manchem Video über die wichtigen Dinge, die mensch im Falle einer Katastrophe, gar eines Super-Gau, dabei haben sollte, ist: Es wird Geld in die  Notfall-Survival-Tasche gepackt. Iim Grunde keine schlechte Idee, nur: Jeder Prepper scheint genau einen 50 € Schein dabei zu haben. Hm… Ich sehe da so Bilder vor meinem inneren Auge. Die Apokalypse ist ausgebrochen, nur wenige Menschen wandeln auf den schwelenden Resten dessen, was einst unser Planet war und begegnen sich gegenseitig:

„Hey, kannst Du mir ein Stück Brot verkaufen? Ich habe so Hunger!“

„Klar, hier bitte, macht 5 €.“

„Ich habe nur einen 50 € Schein, kannst Du wechseln?“

„Nein, ich habe auch nur so einen Schein!“

„Und jetzt? Tauschen wir?“

Die 50 € Scheine werden ausgetauscht und Person eins muss trotzdem weiter hungern, falls sich nicht etwas zum Tauschhandel geeignetes für das Brot findet…

#2 – Gehe zelten!

Ganz wichtig! Es gibt zwar auch Prepper, die sich auf andere Szenarien vorbereiten, aber was so Usus zu sein scheint (und mir selbst ja irgendwie auch sympathisch ist):

Auf das Überleben in der Wildnis sind alle vorbereitet, die Notfallrucksäcke mit entsprechender Outdoor-Ausrüstung bestückt.

Der Super-Gau tritt ein, alle Großmächte schmeissen mit Atombomben, Zombies überrenen die Welt, aber der Prepper, der bleibt locker:

„Oh, blöd, ja bin ich bin dann mal weg, zelten. Machts gut!“ XD

#3 – Schreibe im Regen über Kopf!

Eines der wichtigsten Utensilien scheinbar, jedenfalls anscheinend in der Ausrüstung eines jeden Survivorpreppers vorhanden. Der taktische, Superspezialhyper-JamesBond-Kugelschreiber. Er ist mit den essentiellen Superfunktionen ausgestattet, die mensch im Fall der Supermegawellen-Zombie-Notfallsituation brauchen wird:

Nichts wird Dich stoppen, denn Du kannst mit Deinem Kugelschreiber im Regen über Kopf schreibend eine Notiz zu Papier bringen! (Das Superhypermegapapier ist natürlich ebenfalls im Survival-Kit vorhanden!) Das wird in der Wildnis der Pluspunkt sein, der Dich am kacken hält! 😀

#4 – Vergiss die Computermaus nicht!

Zugegebenermaßen, ist mir das Phänomen bei meinen Recherchen bisher eher weniger begegnet, aber immerhin: Das Notfallpack, bestückt mit einer Computermaus (den USB-Stick hat ja eh jeder dabei^^). Wenn sie also kommenm die Amis, die Russen, die Perser und die Chinesen mit den Koreanern, ja dann wird man weiter mit spielen können, im Cyberkrieg der Welten.

Natürlich braucht man auch ein Brecheisen, um in einen Raum einzubrechen, in dem ein wichtiger Computer steht. Die Sicherheitstechniker der Russen werden ihre Hausaufgaben allerdings gemacht haben und beim Verlassen des Raumes auch die Maus mitgenommen haben, damit niemand Unbefugtes den Computer bedienen kann.

Tja, und dann kommst Du ins Spiel, mit der Maus in deinem Survival-Kit, wirst Du ihnen ein Strich durch die Rechnung machen, das Sicherheitssystem umgehen und die Atomcomputer der Gegenseite lahm legen!

#5 – Beflecke Dich!

Entscheidend! Ganz wichtig! Wenn Du im Supergau überleben willst, schleiche in Tarnkleidung durch die Gegend! Niemand wird Dich sehen und wenn doch, werden die gegnerischen Armeen sofort wissen, dass Du ein harmloser Prepper bist, den sie am besten einfach in Ruhe lassen. Die eigene Armee wird dich auch keinesfalls für einen Deserteur halten, die wissen ja, wie die Prepper so ticken.

Trotzdem habe ich abseits der Militärthematik folgendes Bild vor Augen: Da steht ein Gruppe von hungrigen, planlosen Überlebenden ohne Ausrüstung in der Gegend rum, zu allem bereit. Ein Prepper in Armeekleidung, mit Riesenrucksack und bis unter die Arme mit allem befüllt, was man so braucht, kommt des Weges daher:

„Da ein Prepper, schnappt in euch, der hat alles, was wir brauchen und mehr!“

#6 – Suche die Einsamkeit!

Ein verbreiteter Ansatz, der wohl in direktem Zusammenhang mit Punkt 5 steht und zudem der Vorliebe für das zelten geschuldet ist. Die Gemeinschaft anderer Menschen zu suchen und zusammen stärker zu sein, ist ja auch wirklich abwegig. Die sind doof, die anderen, die nehmen einem nur den Klappspaten, den 50 € Schein und den tollen Kugelschreiber weg.

#7 – Schiebe dem Hunger einen Riegel vor!

Ja, die NRG-5 Riegel und ähnliches haben sie eigentlich alle dabei. Ist ja auch vernünftig, ich würde es auch so machen, viele Kalorien bei verhältnismäßig wenig Gewicht. Ob das satt und zufrieden macht und die psychische Kompenente berücksichtigt, muss da wohl hinten anstehen. Was soll man auch sonst machen?

Na gut, der Ansatz einiger besonders fortgeschrittener Prepper ist da Gold wert: Immer besonders widerstandsfähige Samen dabei haben! Die kann man nach dem Supergau anpflanzen in der Wildnis und wartet dann einfach ab, bis die Nahrung heranwächst. In der Zwischenzeit kaut man halt Energieriegel. Ein paar Schubkarren voll davon sollten reichen, bis die Ernte Früchte bringt… 😀

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15 Kommentare zu „Preparing for „x“ – 7 überlebenswichtige Tipps aus der Klamottenkiste

Gib deinen ab

  1. Oh je😨 bin ich scheinbar total falsch ausgerüstet…
    Dann nehm ich noch schnell meinen utopischen 50€schein und Kauf mit“Keine Panik“ laut meiner Rechnung bleiben dann noch 42€ und damit hab ich im Fall der Fälle, die Antwort auf alles 😀

    Gefällt 2 Personen

    1. Yay, Du weißt, was Du tust, das freut mich. Da ich dieses Wochenende auch hin die Wildnis aufbreche, hoffe ich ebenfalls soviel umsichtige Weisheit an den Tag legen und die richtigen Fragen für die allumfassende Antwort zu finden. 😀

      Gefällt 2 Personen

      1. Das sagst Du so einfach. Aber mein Problem geht da erst los, bei Hai-Attacken kriege ich jedesmal eine Panikattacke, therapeutisch bin ich da noch nicht soviel weiter. Da heißt es besonders achtsam sein, die aggressiven Schwingungen des Hais sich nicht auf mich übertragen lassen. Durchatmen, innere Mitte finden, und dann mit Ausgeglichenheit und Ruhe die Situation lösen. Das fällt mir nach wie vor sehr schwer, zumal ja auch mit jedem Erlebnis neue negative Erfahrungen hinzu kommen und die sichselbsterfüllende negative Erwartungshaltung für die nächste Hai-Attacke potenzieren. Ein Teufelskreislauf! Ich hoffe aber, das mit der nächsten Therapie durchbrechen zu können. Ich will mich in diesen Situationen einfach nicht mehr selbst so sehr ausliefern, zum Opfer machen. Aber Dein pragmatischer Tipp wird mir dabei sicherlich sehr hilfreich sein, danke dafür! 😀

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