Day of wrong moves

Wie kürzlich angekündigt, habe ich nun die Geschichte für euch, wie es dazu kam, dass ich den Roller im Januar für einige Wochen stehen ließ. 🙂

Ich glaube, dass ich überhaupt Roller fahre, habe ich hier üebrhaupt noch garnicht erwähnt. Das wird selbstverständlich sofort nachgeholt: Ich fahre seit letztem Sommer Motorroller. Aufgrund der Trennung und des damit verbundenen Wegfall der Möglichkeit auf unser gemeinsames Auto zuzugreifen, habe ich mich dazu entschlossen. Ein eigenes Auto für mich alleine brauchte ich erstmal nicht, zu teuer war es ohnehin. Also zum ersten mal motorisiert auf zwei Rädern. War ne ziemliche Umstellung. Motorradführerschein hab ich nie gemacht. Aber is ja jetzt nur ne popelige 50er.

Direkt die erste Fahrt vom Händler nach Hause, von Herne durch die Bochumer Innenstadt zurück nach Dortmund war abenteuerlich. Aber warum nicht die moderate Kurvenlage auf dem Innenstadtring im dichten Verkehr lernen? Schön langgezogene Kurve fährt man da ja durchgängig. Hätte vor Freude fast eine Ehrenrunde gedreht…^^

Da ich bisher immer mit dem Auto unterwegs war, musste ich ein bisschen auf gut Glück fahren, denn Autobahn geht mit dem Moped ja wohl schlecht. Beim intuitiven durchfahren des Herzens der Ruhrmetropole bin ich dann aber irgendwie doch auf einer Kraftfahrstraße gelandet. Die war da doch sonst nicht? Da war doch auch immer 70 km/h Höchstgeschwindigkeit, oder?

Umkehren ging schlecht und natürlich folgte direkt eine starke Steigung, während die Motorleistung des Gefährts erste Schwächen offenbarte. Mit 30 Sachen auf dem Seitenstreifen, während links die Autos mit über 100 zweispurig vorbeiheizen… das war ein unvergleichliches Gefühl. Zum Glück zog sich das nur über 2 Kilometer, dann wurde die Strasse wieder einspurig mit 50 km/h Begrenzung. Glück gehabt.

3 Kilometer weiter auf einem Schotterweg, Strasse konnte man das garnicht mehr nennen, flog mir dann das vordere Schutzblech weg. Der Bauer und sein Sohn 200 meter hinter mir kamen auch sofort vor den Hof, um zu gucken. Hat doch ganz schön gescheppert, scheint es. Also nochmal 50 Meter unter gaffenden Blicken den Weg der Schmach zurück, Blech einsammeln und zwischen die Füße geklemmt abtransportieren. Letztlich habe ich es aber bis nach Hause geschafft… ohne weitere Zwischenfälle. Und Spaß an dem Teil hatte ich jetzt schon. xD

Aber eigentlich wollte ich davon berichten, wie es zur Winterpause kam. Ich neige zu Abschweifungen, fält mir auf.^^ Um es kurz zu machen, in der Folgezeit gewöhnte ich mich zusehends an das fahren auf zwei Reifen, als Münsterländer Urgestein bin ich das schliesslich auch gewohnt, wenn auch ohne Motor. Allerdings muckt das Teil mehr als jedes Fahrrad, dass ich zuvor mein Eigentum nannte. Ich habe ihn inzwischen Tretroller getauft. Immer wieder dasselbe… Erst tret ich ihn, dann rollt er. Meist reichen immerhin wenige kräftige Tritte mit der Stiefelsohle.^^

Nun also zu jenem Tag im Januar. Es ging schon morgens sehr malheurbehaftet los, Bein stoßen beim Aufstehen, U-Bahn kam elendig verspätet, der nächste Anschlusszug ließ noch länger auf sich warten, zu spät zur Therapie gekommen, endlos durch die Stadt gelaufen, ohne letztendlich dass zu kriegen, was ich suchte… im Stress knapp an einer Panikattacke vorbeigeschreddert.

Kurz später von einem verwahrlost aussehenden Typen angepöbelt worden, der immerhin schnell weiterzog und sich andere Opfer suchte, um dann dabei von Mitarbeitern der Stadt zur Seite genommen zu werden. Ein paar kleinere Vorfälle weiter, hatte ich gegen Abend den Weg in mein kleines Heim gefunden. Dem tristen grauen Wintertag entkommen, der wie Wasser auf die Mühlen meines depressiven kleinen Gemüts ist. Aber hey, ich habe es geschafft, gute Laune zu behalten!

Völlig k.o. war ich trotzdem, machte mir nur noch schnell was zu essen und zog mich zur Speisung in Jogginghose und Shirt auf mein neues, gebrauchtes Sofa zurück. Fernseher an und die müden Beine hochlegen. Feierabend. Dachte ich so. Doch dann klingelte das Telefon. Und ich ging ran.

Es war Lisa, die gerne mit mir und ihrem liebsten was spielen wollte. Als Ersatz für den ausgefallenen Brettspieleabend des Stammtisches. Ich freute mich sehr, denn wir kannten uns noch nicht lange. Und Lust zu spielen habe ich fast immer. Im Handumdrehen waren alle abendlichen Pläne des „sich auf dem Sofa breitmachens“ über Bord geworfen und ich zog mich wieder an. Nach Bochum in eine Gaststätte sollte es gehen. Mit der Bahn wäre es umständlich, spät abends noch den Heimweg bis vor die Haustür anzutreten. Also mit dem Roller.

Draussen fand meine ungestüme Motiviertheit den ersten Dämpfer. Es regnete in Strömen. War mir beim Blick aus dem Fenster garnicht aufgefallen. Und ganz schön kalt, 2 Grad, behauptete der Wetterdienst auf meinem Handy. Aber waren ja nur 34 Minuten Fahrt laut Navi. Also Motorradjacke zuknüpfen und los. Erstmal zur Tankstelle, die Nadel stand bereits auf Reserve.

Frisch betankt dann die nächste Überraschung… Zündung, stottern, Motor springt nicht an. *heul* Also mal wieder kräftig treten die Karre. Immer noch nichts. Bei Nässe wird das Teil so richtig zur Zicke. nach 10 Minuten gab ich vorläufig auf, rief Lisa an, dass ich es wohl nicht mehr schaffen würde. Sie reagierte enttäuscht aber verständnisvoll, letztlich konnte ich ja auhc ncihts dafür. Frustriert trat ich noch ein paarmal fester zu und siehe da, plötzlich sprang er an. Eigentlich wollte ich nur noch den Weg nach Hause antreten, aber wo das Mistding doch jetzt auf einmal wieder lief…

Also nochmal Lisa angerufen, dass ich doch noch komme. Ich erntete erstaunte Freude und kam meiner Bitte nach, für mich auch schonmal Essen mitzubestellen. Ich sprang auf den Sitz und gab Gas, vorbei an der Bank und den Geschäften auf die Strasse westwärts gen Bochum. Bank? War die nicht noch was? Egal, ich hatte es jetzt eilig.

Gute 30 Minuten später kam ich verfroren und mit, trotz wasserfester Motorradjacke, durchnässten Unterärmeln am Zielort an. Einfach hochgekrempelt ging das schon, die würden in den nächsten Stunden beim  zocken sicher halbwegs trocknen. Und das warme Essen kam auch einige Minuten später zum Tisch. Gut gelaunt begrüßte ich Lisa und ihren Freund Martin.

Irgendwas war aber doch  noch… ein mulmiges Gefühl veranlasste mich zu einem Blick in mein Portemonaie. Und siehe da… kein Bargeld. Zum Glück konnte kurzes Nachfragen bei der Bedienung das lösen, Kartenzahlung war möglich. Grundsätzlich zumindest, aber dazu später mehr. Jetzt gab es erstmal Futter. Wir quasselten, aßen und lachten. Und dann… Zeit zu spielen.

„Monopoly? Ihr wollt allen Ernstes Monopoly spielen? Das gilt doch nichtmal als richtiges Spiel im eigentlichen Sinne…“ Ich glotzte die beiden mit großen Augen an. Dafür sollte ich den ganzen Weg auf mich genommen haben?

„Ja, hatte ich das nicht am Telefon erwähnt? Ist eines der wenigen Spiele die ich überhaupt mag. Spielt nur selten jemand mit. Deswegen bin ich heute so heiß darauf. Aber wenn Du das so überhauptnicht willst…“ schaute sie mich mit bedauerndem Dackelblick an.

Also Monopoly. Ich bin ja kein Unmensch. Meistens jedenfalls nicht. Wie auch immer, ich spielte mit. Irgendwie war es doch ganz reizvoll, ich hatte das seit meiner Kindheit nicht mehr gespielt und es wurde tatsächlich eine mehr oder weniger spannende Party und wir hatten einen gemütlichen, schönen Abend zusammen. Martin gewann zum Schluss doch unerwartet hoch, wir ließen ihn hochleben, bevor ihm Lisa dafür zur Strafe Schläge daheim ankündigte. Grinsend ging ich zum bezahlen die Theke.

„Mit Karte bitte!“, die unerwart heftige Reaktion der Bedienung auf dieses meines Erachtens vollkommen legitimen und gewöhnlichen Wunsches ließ mich vor Schreck fast einen Schritt rückwärts machen.

„Das geht nicht! Wofür fragen wir denn hier vorher extra nach den Namen?“

Das konnte ich ihr nicht beantworten. „Keine Ahnung, warum denn? Und was ist denn das Problem, ich habe doch extra gefragt, ob Kartenzahlung möglich ist.“

„Ja, aber nicht, wenn wir das alles zusammen eingeloggt haben, Lisa hat doch für dich mitbestellt! Das geht dann nur noch, wenn alles zusammen mit Karte bezahlt wird.“

Verduzt glotzte ich sie an. „Jaaaa…. und? Wo ist denn jetzt das Problem? Dann zahl ich halt alles und sie gibt mir ihren Teil in bar. Lisa hast Du Bargeld?“

Sie hatte. Die nette Dame hinter dem Tresen wurde auch sofort wieder zutraulicher und fast ein wenig verschämt ob ihrer albernen Reaktion. Interessante Gepflogenheiten in dieser Gaststätte. Lisa und Martin standen grinsend hinter mir, die kannten derartiges Theater schon.

Draussen fiel die Verabschiedung aufgrund der Kälte und des Regens sehr kurz aus. Sie stiegen in ihren Wagen und ich auf mein Tretgefährt. Die Klamotten waren doch noch recht nass. 1 Grad sagte das Handy. Ich stopfte mein Halstuch fest unter die Jacke um den Hals und trat dann zu… glücklicherweise sprang der beste aller fahrbahren Untersätze ohne auch nur zu stottern an.

Gut gelaunt, wenn auch ein bisschen im Fahrtwind bibbernd, sauste ich durch die Straßen, wenn auch immer ein wenig von der Angst vor Glätte getrieben. Gut die Hälfte des Weges hatte ich bereits hinter mir gelassen, das sah ich ein rotes Licht im Rückspiegel. Polizei. Bitte rechts ran fahren.

Seufzend blieb ich am Fahrbahnrand stehen, wurde doch noch hektisch, als ich realisierte, dass ich die Ohrstöpsel vom Handy drin hatte um überlaut Rockmusik zu hören und mir vom Navi den Weg ansagen zu lassen. Ich streifte flugs den Helm ab, riß mir mit demselben Bewegungsablauf geradezu die Ohrstöpsel raus, unterdrückte einen Schmerzensschrei und den Impuls mir an die fies schmerzenden Ohren zu fassen, schluckte alles runter und schaffte es gerade noch, den herantretenden Polizeibeamten lockerfreundlich entgegen zu lächeln.

„Guten Abend die Herren Wachtmeister!“ der Regen plästerte mir dabei auf den helmbefreiten Kopf. Die Haare waren bis dahin der einzige Körperteil gewesen, der noch nicht völlig durchnässt war. Dabei hatte ich Lederhose und Lederschuhe an.

„Allgemeine Verkehrskontrolle, stellen sie ruhig den Motor aus und steigen ab. Wir haben Zeit. Irgendwas scheint mit ihrem Vorderlicht nicht zu stimmen, das schauen wir uns gleich mal in Ruhe an. Papiere bitte.“

Ich hätte an die Decke gehen können, aber ich blieb ruhig und freundlich, das schien mir der beste Weg zu sein, hier schnellstmöglich fertig zu werden. Ich beantwortete alle Fragen, verfiel sogar in netten Smalltalk mit einem der drei Beamten, während meine Papiere üebrprüft wurden.

„Und ihr Versicherungsschein?“

„Bitte was?“

„Ihr Versicherungsschein, den müssen sie immer bei sich führen.“

Schwer schluckend gab ich zu, den versehentlich mal in der Wohnung rausgeräumt und dort liegen gelassen zu haben. Zum Glück waren sie gutmütig aufgelegt, liefen ein paarmal begutachtend um mein putzigers kleines KfZ udn einigten sich dann darauf, der Sache keine weitere Aufmerksamkeit zu schenken. Für einen Moment dachte ich schon, jetzt weiterfahren zu dürfen.

„Haben sie Alkohol getrunken?“

„Niemals während der Fahrt!“

Hochgezogene Augenbrauen „Wie meinen sie das?“

„Ich trinke niemals Alkohol, auch nicht heute abend.“

„Aha, gekifft vielleicht?“

„Nein, ebenfalls nicht.“

„Ich würde das doch gerne mal überprüfen, sind mit einem Test einverstanden?“

„Klar, kein Problem, ich blase gerne.“ …. konnte ich mir so gerade noch als Antwort verkneifen, genau wie das dazugehörende breite Grinsen quer übers Gesicht.

Stattdessen willigte ich schlicht ein, in dem Bestreben, endlich meine Fahrt nach Hause fortsetzen zu können.

Der nette Herr Wachtmeister verschwand hinter dem Polizeiwagen und fing an in dessen Kofferraum zu wühlen. Offenbar suchte er was.

„Wo sind denn die #*#*#*‘ Röhrchen für den Test hin?!“ Die anderen beiden eilten ihm helfend herbei, während ich inzwischen nasser nicht mehr werden konnte.

Endlich hatten sie alles beisammen und einer hielt mir das Messgerät inklusive Röhrchen vor den Mund. Vorsichtig pustete ich auf Kommando hinein.

„Nein, fester und erst aufhören, wenn ich es sage!“ (Was für ein Klischee, dachte ich bei mir, hielt aber weiterhin den Mund zu desem Thema.)

Also fester, ich nahm mein ganzes Lundenvolumen zusammen und pustete kräftig in die Röhre.

„Das reicht, aufhören!“ der Polizist schaute auf die Messanzeige. „Jetzt haben sie es kaputt gemacht!“ Er schüttelte das gerät noch ein paarmal, schaute immer wieder darauf und legte es dann beiseite.

„Ich hab doch nur geblasen, so wie sie es wollten!“ protestierte ich, mehr entschuldigend als wirklich aufgebracht.

Nachdem auch die anderen beiden ratlos auf das defekte Gerät geschaut und daran rumgerüttelt hatten, winkte der erste von ihnen ab. „Lassen wir es gut sein, gute Heimfahrt, ist ja wirklich ein Sauwetter.“

Dankbar verabschiedete ich mich und setzte den Helm auf, um zügig wieder ans fahren zu kommen. Nichts wie weg hier. Schlüssel gedreht, Zündung, nichts.

Treten, Gas, stottern…. Motor aus. Und wieder. Und nochmal. Zum brechen. Ich hätte heulen können.

Vom Gestottere angelockt kamen die drei Wachtmeister herbeigeeilt. „Springt er nicht an?“

„Doch doch, mir macht es nur so unheimlich viel Spaß hier im Regen zu stehen und ihn immer wieder stottern und ausgehen zu lassen, weil ich ein vollkommener Idiot bin!“… lag es mir auf der Zunge. Stattdessen fluchte ich nur leise vor mich hin und versuchte es weiter.

Nach einigen Versuchen gab ich auf, nahm den Helm ab und fragte nach der nächsten Bushaltestelle. Inzwischen hatten die Gesetzeshüter echtes Mitleid entwickelt.

„Wissen sie was, wir fahren sie nach Hause. Können wir doch machen, oder?“

Der dritte im Bunde war noch nicht ganz überzeugt von der Idee. „Wo wohnen sie denn?“

„Dortmund“

„Lassen sie mich mal versuchen, die Karre muss doch anspringen!“

Verduzt stieg ich aber und ließ ihn an meiner statt auf dem nassen Rollersitz Platz nehmen. Erst vorsichtig, dann immer wilder versuchte er das teil zum laufen zu bringen, trat immer wieder auf den Kickstarter ein. Und siehe da… plötzlich lief der Motor.

„Hier schnell übernehmen sie, weiter Gas geben und ab gehts!“ stieg er vom gefährt ab und hielt mir das den Lenkergriff etwas entgegen. Ich griff danach, hielt gasgebend den Griff gedreht und versuchte gleichzeitig den Helm aufzusetzen. Ging nicht, also schnell mit beiden Händen, Motor aus. Fuchsteufelswild trat ich nochmal kräftig auf den Kickstarter und siehe da, er lief wieder.

„Ach Moment… das Vorderlicht funktioniert doch nicht!“ Der zweite Beamte hatte sich direkt vor meinem Vorderreifen postiert und begutachtete den Scheinwerfer. „machen sie mal aus und wieder an!“

Mit aller Kraft hielt mich ruhig udn schaffte es, nicht auszuflippen. Machte kurz das Licht aus und wieder an, die Hand immer schön am Gas, dass der Motor nicht wieder ausgeht.

„Hm, scheinbar ist da eine falsche Leuchte verbaut, ist das LED?“

„Ich habe keine Ahnung von der Beschaffenheit der Glühbirne!“ platzte es wutschnaubend aus mir raus.

Schnell trat er beiseite mit einem gemurmelten „Ja, müssen sie mal kontollieren lassen beizeiten, scheint nicht ganz richtig zu sein, aber funktioniert ja…. gute Fahrt!“

Die Bremse lösend und Gas gebend fuhr ich durch die winkend Spalier stehenden Beamten und entschwand in die Nacht.

Einige Kilometer weiter geradeaus fiel mir auf, dass ich ja die Ohrstöpsel rausgenommen hatte, also auch kein Navi mehr. Irgendwie schaffte ich es am Strassenrand, bei laufendem Motor den Helm abzunehmen, sie wieder in die Ohren zu stopfen, die Navisoftware lief noch, genau wie mein Musikmix. Einer meiner Lieblingssongs fing gerade an: Disneyland after Dark – „Day of wrong moves“.

Breit grinsend nahm ich wieder Fahrt auf und selbst die Tatsache, dass ich schon einige Kilometer vorher hätte abbiegen müssen, konnte an meiner Stimmung nichts mehr ändern. Bester Dinge nahm ich den Umweg in Kauf, fuhr hier und da gutgelaunt Schlangenlinien um möglicherweise glättegefährdete Flächen herum und kam irgendwann am Parkplatz meines Wohnblocks an.

In der Wohnung streifte ich mir triefend alle Sachen vom Leib, selbst aus der Unterwäsche floss das Wasser. Ab einem bestimmten Punkt kann man nicht mehr nasser werden. Eine warme Dusche später lag ich in Decken gewickelt auf dem Sofa und ließ die Flimmerkiste noch eine Weile laufen, während ich langsam wieder auf Temperatur kam.

So ist das Leben. Ein geiler Abend. Aber nächstes mal bestimme ich, was gespielt wird. 😀

Am nächsten Tag habe ich mir dann ein 30-Tage-Ticket für die Bahn gekauft. Ende Februar ist die Kältephase ja vielleicht schon wieder vorbei.

 

 

21 Kommentare zu „Day of wrong moves

Gib deinen ab

      1. Ich gebe dir Recht, dass ich dich bisher nur durch Bilder und Geschichten kennen gelernt habe.
        Aber es sind auch diese Geschichten und Bilder, die dein Inneres also dich selbst, zeigen. Und weil ich die Geschichten und Bilder interessant finde, finde ich dein Inneres also dich selbst interessant. 🙂

        Gefällt 1 Person

  1. Was für eine Geschichte…
    … Freundinnen und Miss sind Mal mit dem Klappesel auf eine Autobahnzubringer Straße gelangt, die war da vorher auch noch nicht, und da kam dann auch so ein rotes Schild mit Fahrad und Balken, aber wir waren so weit gekommen, da gab es kein zurück mehr😂

    Ja die Helferfreunde und ihre nächlichen oder 4:15uhr kontrollen…
    Hast aus vollem Lundenvolumen gebustet, vielleicht ist das Gerät deswegen kaputt gegangen, oder es wollte einfach auch nicht mehr 😉
    .. Miss musste doch ein wenig Lächeln bei deinen Ausführungen 😂
    …mit blauen🐘 Grüßen

    Gefällt 1 Person

    1. Au backe… auch noch mit dem Fahrrad… habt ihr da an der nächsten Ausfahrt beim 300 meter Schild den rechten Arm ausgestreckt, um den Spurwechsel zu signalisieren…? xD

      Ich hab feste gepustet, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass es deswegen kaputt ging, wäre schon ein Armutszeugnis für den Hersteller der Geräte^^ obwohl…. vielleicht geh ich ja als großer böser Wolf durch *räusper* “Ich werde husten und prusten und dir dein Messgerät zusammen pusten!” 😀

      Gefällt mir

      1. 😊 Wir waren ja noch nicht auf der Autobahn😂 das war so ein Zubringer der über die Autobahn ging und auf der anderen Seite wieder eine langsame Straße war|ist… war dennoch etwas heftig 😋

        *husten und prusten*😀
        Die halten dich nie wieder an, so große Angst haben sie jetzt vor dir 😉
        🐘

        Gefällt 1 Person

  2. Hab das ganze mal in ruhe gelesen . Was soll ich sagen , in solchen Situationen hilft nur Humor. Deine Art zu schreiben ist ungewöhnlich aber doch gut . Aber ich habe auch einen kleinen Kritik Punkt . Bitte lies vor dem veröffentlichen den Text noch einmal aufmerksam . Warum ? Leider haben sich ein paar Fehler eingeschlichen.

    Gefällt 1 Person

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