Grüße aus der Isolation

Ich hoffe, ihr übersteht die Seuchenzeit gut und habt euch in die derzeit schwierigen Bedingungen hineingefunden, vielleicht auch Wege gefunden, alles zu erleichtern. 🙂

Bei mir geht es einigermaßen, wenn man die Umstände bedenkt. Trotzdem kann ich 2020 nur als übel und schlimm bezeichnen. In meinem familiären Umfeld gab es 4 Tote zu betrauern, die Hälfte davon fiel der Corvidseuche zum Opfer. Wenn ich vorsichtig einen Ausblick in die nahe Zukunft werfe, befürchte ich, dass es nicht dabei bleibt. Vielen von euch wird vielleicht ähnlich gehen.

Dennoch weigere ich mich standhaft, alles schwarz zu sehen. Das hilft mir, alles leichter zu tragen, ob es meine alten Eltern und generell Familie sind, die ich kaum sehen und schon garnicht berühren kann, Freunde, meine Patenkinder, die fehlenden Freizeitbeschäftigungen usw. …

Viel schreiben, zeichnen, im Haushalt rumwuseln, mehr kochen, Serien schauen, Bewegung in der Wohnung und der nahen Umgebung, es gibt genug Möglichkeiten, mich zu beschäftigen. Ich habe mir eine Webcam zugelegt, um nicht immer nur Stimmen zu hören, sondern auch visuell zu kommunizieren.

Mit dem Druck meiner textlichen und graphischen Machenschaften habe ich mich ebenfalls beschäftigt. Enstanden ist mein erstes Schmölerbüchlein. Ich musste es zwar auf 100 Seiten reduzieren, da meine Bindemaschine mit den passenden Ringen nicht mehr schafft, aber immerhin… es ist ein gutes Gefühl, das Ergebnis in den Händen zu halten. Einige Exemplare habe ich zu Weihnachten verschenkt. 🙂

Den ersten Fehldruck (oben im Bild) behalte ich natürlich für mich xD … der kommt in mein Bücherregal.

Weil Ziele zu setzen wichtig ist, habe ich mir für 2021 einige gesetzt. Dazu gehören ein weiteres Büchlein, wieder 100 Seiten mit Kurzprosa und Bildern, sowie ein ein eigenes Ausmalbuch. Eines meiner Ausmalbilder aus 2020 habe ich ja bereits hier gepostet.

Es gibt also einiges zu tun, so neben dem Alltag her. Und irgendwann können wir auch wieder mehr nach draußen. Veranstaltungen werden wieder stattfinden. Man kann seine lieben Mitmenschen wieder uneingeschränkt in den Arm nehmen. Das Leben geht weiter. Wir finden unsere Wege. 🙂

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