Klapperhornverse

Es trob ein Jowolf ganz unwesentlich, wörtlichen Schabernack auf Papier. Kratzte tropftinterig Strich an Strich, schon bald ergab es der Zeilen vier. Die Wortfarben klangen arg klapperhornlich, trotzdem taugte das Schreibwerk nicht als Zier. Mit handgestützter Stirn dachte der Jowolf still, ach, klappergehörnte Verse haben ihren Achill.   © Jo Wolf

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Poetristengeklapper

Drei Poetessen klapperten das Klapperhorn, die andere hinten, beide davor. Schalmeiten ihren Lieblingsreim, triefend voll von Schmalzgeschnatter. Zerschellten Silben an der Wand, Trümmerlaute bis ins Nachbarhaus. Irgendwann zersprang das arme Klapperhorn, da weinten die Poetessen voller Wut.   © Jojo Schakal

Hornversgeklapper

Weil ich lange keinen Klapperhornvers mehr rausgehauen habe, ist es jetzt an der Zeit:   Zwei Knaben gingen auf die Balz, hingen einer Magd am Hals. So fielen alle drei zu Boden, zerquetschten ihre armen Waden.   © Jo Wolf

Filmmähr

Zwei Blondchen zogen in die große Stadt, weil man dort zum Film Connections hat. Die andere schüchtern, die eine frecher, endeten doch auf der Couch vom selben Stecher., © Jo Wolf

Benimmknaben

Zwei Knaben ließen Fürze fahren, die Menschen flüchteten in Scharen. Der andre stank, der eine roch, beide nach dem tiefsten Loch. © Jo Wolf

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