schreibfreude

kein reimen kein dichten kein poetischer vers ich greif einfach in die seiten lass klappern und läuten was klangfarben malt wird es etwas bedeuten? es schert mich nicht und hoffentlich suchst auch du keine tiefen in dem was hier herausgeschossen steht nur eines geschrieben: freude das worte nun fließen © J.F. Wolf 2018

bleibt nichts anders

wenns anders bleibt wie solls dann werden?   genug ist nicht niemals nur zu wenig   rückwärts gehen führt nicht nach vorn   nichts wird werden wie es zuvor war   ich bin mir selber keine droge und kann nicht nur gewinnen   wenn nichts zu verlieren bleibt   wenns anders bleibt wie solls dann... Weiterlesen →

Quak

Fink und Frosch Im Apfelbaume pfeift der Fink sein: pinkepink! Ein Laubfrosch klettert mühsam nach bis auf des Baumes Blätterdach und bläht sich auf und quakt: "Ja, ja! Herr Nachbar, ich bin auch noch da!" Und wie der Vogel frisch und süß sein Frühlingslied erklingen ließ, gleich muss der Frosch in rauen Tönen den Schusterbass... Weiterlesen →

Nimm es locker!

"Don't panic!" sagt Herr Adams mir. Da hatter recht, no need for fear.   © Jo Wolf   (Holzskulptur "Der Waldschrat" von Hans Schlösser, 1984, Wolfgarten)

Tiefgang

Bin bloß ein Wicht, ein armseeliger Tor; lache mir selbst und der Welt nur was vor. Seh in den Spiegel und senke die Lider; mit ihnen geht auch mein Selbstbild nieder. Und tut sich im Dunkel sogleich wieder auf; nimmt in Düsternis seinen ewigen Lauf. Wie lange kann man sich dergestalt vorantreiben? Wann darf ich... Weiterlesen →

Klapperhornverse

Es trob ein Jowolf ganz unwesentlich, wörtlichen Schabernack auf Papier. Kratzte tropftinterig Strich an Strich, schon bald ergab es der Zeilen vier. Die Wortfarben klangen arg klapperhornlich, trotzdem taugte das Schreibwerk nicht als Zier. Mit handgestützter Stirn dachte der Jowolf still, ach, klappergehörnte Verse haben ihren Achill.   © Jo Wolf

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