bleibt nichts anders

wenns anders bleibt wie solls dann werden?   genug ist nicht niemals nur zu wenig   rückwärts gehen führt nicht nach vorn   nichts wird werden wie es zuvor war   ich bin mir selber keine droge und kann nicht nur gewinnen   wenn nichts zu verlieren bleibt   wenns anders bleibt wie solls dann... Weiterlesen →

Quak

Fink und Frosch Im Apfelbaume pfeift der Fink sein: pinkepink! Ein Laubfrosch klettert mühsam nach bis auf des Baumes Blätterdach und bläht sich auf und quakt: "Ja, ja! Herr Nachbar, ich bin auch noch da!" Und wie der Vogel frisch und süß sein Frühlingslied erklingen ließ, gleich muss der Frosch in rauen Tönen den Schusterbass... Weiterlesen →

Nimm es locker!

"Don't panic!" sagt Herr Adams mir. Da hatter recht, no need for fear.   © Jo Wolf   (Holzskulptur "Der Waldschrat" von Hans Schlösser, 1984, Wolfgarten)

Poetristengeklapper

Drei Poetessen klapperten das Klapperhorn, die andere hinten, beide davor. Schalmeiten ihren Lieblingsreim, triefend voll von Schmalzgeschnatter. Zerschellten Silben an der Wand, Trümmerlaute bis ins Nachbarhaus. Irgendwann zersprang das arme Klapperhorn, da weinten die Poetessen voller Wut.   © Jojo Schakal

the unreal me

how can you know what i can't see there is no sense, no real me come take a look you silly doctor where in the deep no more than blood flows no treasure buried in the shadows   © Jo Wolf

Nachtruhe

Drei alte Linden auf einer Anhöhe erheben sich in dunkler Nacht.   Sanfte Brise umspielt tanzende Zweige und raschelnde Blätter.   Sie erzählen Geschichten vergangener Zeiten und besänftigen mein Gemüt.   © Jo Wolf

Respektforderung

Respekt Respekt Respekt was soll das heißen? Wenn es doch nur eins bezweckt auf andere zu scheißen.   Respekt ist keine Einbahnstraßenregelung. Taugt nicht als deine Oberhandermächtigung.   Lass doch das Respektgeschrei du kannst es selber nicht erfüllen. Bring dir lieber auch mal bei gelassen Wertschätzung zu zollen.   © Jo Wolf

Blümelein und Sternenlicht

Nur spontan und in Kürze. Mir fällt sehr die Häufigkeit auf, in der folgende Begriffe in Lyrik (und zum Teil Fotografie) auftauchen: Blumen, Wind, Mond, Sterne, Nacht, Vogel, Sonne, Morgentau Erweitert wird das um nahestehende Begriffe wie Windhauch oder Samen. Wenn diese Begriffe nicht direkt Thema sind, werden damit zuhängende Gefühle transportiert. Entweder als Sinnbild,... Weiterlesen →

Lebenskreuz

  Lebenslicht erstrebenswert Lebenswege linear Lebensgüte strahlet hell   Lebensdunkel Schrecken gärt Lebensirrung unhaltbar Lebensschlechte juckt das Fell   Glaubst Du ans Kasperle?   © Jo Wolf

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